Rausschmisse in einem offenbar grauenhaft geführten Ministerium

In einem Beitrag vom 25.04.2012 stellte ich die Frage, was die Bundesfamilienministerin eigentlich richtig macht und komme zu dem Fazit…

„…Beamte haben als Pflicht ihre Chefs zu beraten und hieran hat es offensichtlich gehapert, sonst wäre diese offenkundige und vor allem für juristisch vorgebildete Menschen auch vorhersehbare Klatsche nicht möglich gewesen..

Lange Rede, kurzer Sinn… Frau Schröder sollte sich einen ernsthaften Kopf darüber machen, ob sie wirklich an der richtigen Stelle sitzt. Konservative Gesinnung alleine reicht als Qualifikation zur Führung eines Ministeriums sicherlich nicht aus!…“

Die TAZ berichtete heute von einem Personalkarussell im Bundesfamilienministerium, das meine Einschätzung zu bestätigen scheint.

Die Leiterin der Abteilung Gleichstellung und Chancengleichheit im Familienministerium, Frau Eva Maria Welskop-Deffaa wurde von der Ministerin mit Wirkung zum 01.07.2012 mit 53 Jahren in den in den einstweiligen Ruhestand versetzt. Auch der Staatssekretär Josef Hecken musste seinen Platz für den konservativen Lutz Stroppe räumen.

Folgt man der Berichterstattung der TAZ, wurden damit zwei kritische Geister aus dem Rennen genommen, die dem Ministerium wenigstens noch den Anstrich von Kompetenz hätten geben können.

Nun gut oder nicht gut – damit ist aber wohl meine bereits im April geäußerte Vermutung bestätigt worden, dass der Ministerin Kristina Schröder als Chefin eines heruntergewirtschafteten Hauses, das in der Bundesregierung mittlerweile schlicht als Totalausfall gehandelt werden kann, stramm konservative Gesinnung und Ergebenheit wichtiger ist, als fachkundige Beratung.

So kommen dann als Ergebnis Politikblüten zustande, wie Schröders absurde Vorstellung von einer Sperrstunde für Jugendliche. Ich glaube daher, dass ich meine selbst gestellte Frage aus dem April jetzt getrost beantworten kann mit „Nichts“.
Diese offensichtlich von ihrem Amt komplett überforderte Frau macht aber auch gar nichts richtig!